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VABtrack ist die Basis für eine unternehmensweite "Technische Leitstelle Infrastruktur", in der Systemfunktionen überwacht werden sowie ein koordiniertes Vorgehen bei Störungen erfolgt.

Zielstellung:

Die Infrastruktur eines Verkehrsunternehmens ist das Rückgrat eines modernen Unternehmens. Insbesondere bei Straßen- und Stadtbahnsystemen gehören Gleis- und Signalanlagen, Energieversorgungs- und Fahrgastinformationssysteme, Schienenschmiereinrichtungen, Aufzüge, Rolltreppen, Lüfter und Beleuchtungseinrichtungen dazu. Störungen an diesen Komponenten verursachen erhebliche Einschränkungen im Fahrbetrieb. Die Aufwendungen für Instandhaltungsleistungen, Reparaturen und ein operatives Störungsmanagement sind erhebliche Posten in der Kostenstruktur der Unternehmen. Deshalb fordern immer mehr Unternehmen Lösungen für eine kontinuierliche Echtzeitüberwachung ihrer Infrastruktursysteme.

Systemlösung:

Im signaltechnischen Bereich werden gegenwärtig vor allem Weichenantriebe, Weichensteuerungen, Fahrsignalanlagen, BÜ-Systeme, Schienenschmieranlagen, Gleisschaltmittel und Meldeübertragungssysteme durch Online-Monitoring-Technologien überwacht. Die Software wertet dabei kontinuierlich vorhandene Systemdaten aus, identifiziert automatisch Störungen, visualisiert eine netzweite Übersicht über Zustand und Verfügbarkeit der Infrastruktur und generiert entsprechende Nachrichten für das Leitsystem, die von einem Nachrichtenmanager nach vorgegebenen Regeln verteilt werden. Gleichzeitig werden alle Daten aufgezeichnet und archiviert.

Zur Realisierung der Datenerfassung und Kommunikation mit der Leitstelle werden in den Infrastruktur-Endgeräten je nach Medium (Funk, Kupfer- oder LWL-Kabel) spezielle Kommunikationsinterfaces installiert und damit der Zugang zu einem Ethernet-Netzwerk implementiert.

Leitstelle und dezentrale Infrastruktur-Endgeräte kommunizieren in einem Client-Server-Netzwerk. Durch den Einsatz von VPN-Tunneln werden höchste Sicherheitsstandards auf den Kommunikationswegen gewährleistet. Für die Systemintegration inkl. der Implementierung unterschiedlichster Endgeräte verschiedenster Hersteller sind spezielle Versionen von Kommunikationsinterface und Serversoftware zuständig.

Zustandsabfragen und schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen eine Echtzeitvisualisierung von Prozessverläufen. Damit gelangen Informationen über Anlagenstörungen schnell in die Leitstelle und ermöglichen dem Verkehrsdisponenten ein frühzeitiges Reagieren bei Ausfall oder Beeinträchtigung von Infrastrukturabschnitten. Umleitungen, Ersatzverkehre und Meldungen für die Fahrgastinformationssysteme können von den Verkehrsdisponenten schnell verwaltet werden.

Die technischen Zustände der Anlagen im Verkehrsgebiet und die eingegangenen Warn- oder Störmeldungen werden in Karten visualisiert. Damit ist ein schneller zentraler Überblick gewährleistet.

Die Ereignisse werden in einer tabellarischen Übersicht entsprechend ihrer zeitlichen Registrierung aufgelistet. Arbeitsaufträge werden automatisiert ausgelöst und aktuelle Bearbeitungsstände werden vermerkt. Mit einer automatisierten Identifikation von Störungen, dem sofortigen Melden der Störung und ihrer automatisierten Dokumentation werden erhebliche Vorteile bei der gesamten Störungsbearbeitung geboten.

Neben der Systemüberwachung erfolgt in der Leitstelle eine zentrale Bedienung von Anlagen und Geräten. Insbesondere bei einem saison- bzw. wetterabhängigen Einschalten von Weichenheizungen treten gegenüber dem noch häufigen manuellen Einschalten vor Ort erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen auf.

Die archivierten Prozessmeldungen können jederzeit aktiviert und mit einem grafischen Eventviewer als Prozessverlauf zur nachträglichen Störungsanalyse oder zur Dokumentation betrieblichen Fehlverhaltens abgespielt werden.